Lieben heisst Leben

Yoga

Zwischen Ausrichtung und Hingabe

Yoga ist für mich mehr als eine körperliche Praxis. Kraft und Beweglichkeit gehören dazu und von dort geht der Weg weiter. Über die Achtsamkeit für meinen Körper komme ich in die Präsenz für das, was gerade ist.

Zeiten

Wann es losgeht

Voraussichtlich ab Ende Oktober

Mittwochs am Abend, in der Gruppenpraxis Horw, 75 Minuten. Sobald der erste Termin steht, findest du ihn hier.

Wie ich unterrichte

Verwurzelt und offen

Hatha ist der Boden, auf dem alles steht. Wir halten die Posen, und der Atem führt.

Eine Yogastunde ist für mich ein Tanz mit dem eigenen Körper und ein Weg zurück in die Verbindung mit mir selbst. Was gerade da ist, darf da sein, und wir gehen damit. So bekommt jede Stunde ihren eigenen Klang und Rhythmus.

Mal ist sie feurig, wenn wir kräftigen und ins Schwitzen kommen. Mal fliessend, wenn die Posen ineinander übergehen. Mal luftig, wenn Bewegung und Atem leicht werden. Mal erdig, wenn wir lange bleiben und dehnen. Und mal weit, wenn wir sitzen und still werden.

Du brauchst keine Beweglichkeit und keine Vorerfahrung. Es geht nicht darum, wie tief du in eine Pose gehst, sondern dass du in Kontakt mit dir kommst. Was dir auf der Matte begegnet, darf dich auch in den Alltag begleiten. Hier wie dort: wahrnehmen, was da ist, und Raum dafür lassen.

Für wen

Suchende und Forschende

Diese Stunde ist für dich, wenn du dir selbst näherkommen und entdecken möchtest, was es heisst, bewusst in deinem Körper zu leben.

In den Posen spürst du dich und deine Grenzen, Anspannung und Entspannung. Und du darfst hinhören, was heute möglich ist und was Ruhe braucht.

Auch der Atem trägt dieses Wechselspiel in sich. In der Einatmung finde ich die Ausrichtung, in der Ausatmung die Hingabe.

Zwischen beidem zu tanzen, ist für mich Beweglichkeit, auf der Matte und darüber hinaus. Sie zeigt sich auch darin, ob ich mir selbst und dem Leben starr oder beweglich begegne.

Wie ich dabei bin

Präsent und achtsam

Ich zeige dir die Posen und lasse einfliessen, was ich wahrnehme. Wozu Körper und Geist an diesem Tag bereit sind, entscheidest du. Eine Pause darfst du dir jederzeit nehmen, und eine andere Form auch.

Und oft ist weniger mehr. Wenn ich im Alltag dastehe, kann ich den ganzen Körper anspannen, und das kostet viel Kraft. Oder ich nehme nur das Nötigste, um aufrecht zu stehen, und lasse alles andere los. Mit diesem Bewusstsein darf ich mich in jede Pose hineinentspannen.

Mein Yoga verbindet klare Ausrichtung mit einer offenen Wahrnehmung für Atem, Empfindung und die Möglichkeiten deines Körpers in diesem Moment.

Manchmal unterstütze ich eine Pose mit den Händen. Wenn du das nicht möchtest, sag es mir vor der Stunde oder wenn es soweit ist. Ein Nein braucht keine Begründung, und ich merke es mir für die ganze Stunde.

Ich halte den Raum und bin aufmerksam mit dir da. Was darin geschieht, gehört dir.

Wie ich zum Yoga kam

Über meinen Körper,
den ich lange übergangen habe

Geprägt vom Leistungssport habe ich meinem Körper wenig zugehört. Ich habe ihn an seine Grenzen getrieben, gezeichnet von Erfolg und Schmerz. Gespürt habe ich ihn, aber nicht in seiner Ganzheit verstanden. Alles schien möglich, und Ruhe gab ich mir keine.

Irgendwann kam der Ruf nach Ausgleich. Er führte mich zum Yoga und ich folgte ihm, obwohl ich es bis dahin belächelt hatte. In der Yoga-Werkstatt, bei Sarah Buchli, meiner ersten Lehrerin, ging ein Same auf, der seit Jahren in mir lag.

Seither begleitet mich Yoga von Tag zu Tag, und meine Sadhana gehört zu mir wie mein Puls. Nicht, weil ich es mir vorgenommen habe, sondern weil mein Körper danach ruft.

Sadhana
Sanskrit, aus der Wurzel «sadh», zum Ziel gelangen. Wörtlich das Mittel, das dorthin führt. Im Yoga ist das Ziel ein Zustand tiefer Stille, die Überlieferung nennt ihn Samadhi. Für mich liegt das Ziel in der Praxis selbst, regelmässig, bei mir täglich.

Rahmen

Das Praktische

Für wen
Offen für alle, mit und ohne Vorerfahrung
Ort
Kantonsstrasse 130, 6048 Horw

Du brauchst nichts mitzubringen ausser bequemer Kleidung. Matten sind vor Ort. Wenn du eine Verletzung oder Beschwerden hast, sag mir vorher Bescheid, dann passen wir an, was nötig ist.

Der erste Schritt

Sag mir Bescheid, wenn du dabei sein möchtest

Ich melde mich, sobald der erste Termin steht. Kein Newsletter, nur eine Nachricht.

Schreib mir

Was offen ist, darfst du vorher fragen.