Sicherer Raum
Klarheit ist die Voraussetzung
für Hingabe
Einlassen kann sich nur, wer weiss, woran er ist. Deshalb steht hier offen, in welchem Rahmen ich arbeite, was vorkommt, was nicht vorkommt und worauf du dich verlassen kannst.
Der Rahmen
Neun Zusagen,
auf die du dich verlassen darfst
- Wir sprechen, bevor wir beginnen. Über deine Wünsche, deine Grenzen und das, was gerade da ist. So weiss ich schon vorher, was dir entspricht, und du musst es nicht mitten in der Begegnung sagen. Danach nehmen wir uns nochmals Zeit, wenn dir danach ist.
- Dein Ja gilt nicht für die ganze Begegnung. Du kannst die Qualität und die Intensität einer Berührung jederzeit verändern, eine Pause wünschen oder abbrechen. Ohne Begründung. Was am Anfang stimmig war, muss es nach einer Stunde nicht mehr sein.
- Intime Berührung kann dazugehören, muss aber nicht. Wie weit sie geht, ist von Angebot zu Angebot verschieden. In jedem Fall gilt: Nichts davon geschieht, ohne dass wir vorher darüber gesprochen haben.
- Kein sexueller Kontakt zwischen uns. Kein Geschlechtsverkehr, keine orale Befriedigung. Es geht nicht um Gegenseitigkeit und nicht um mich, sondern um deine Erfahrung. Diese Klarheit ist der Grund, weshalb du dich überhaupt einlassen kannst.
- Du entscheidest, wie viel du ablegst. Bei der Tantramassage beginnst du bekleidet, mit einem Lungi, einem gewickelten Tuch. Nacktheit gehört zu dieser Arbeit und ist ausdrücklich eingeladen, etwa ab der Hälfte liegst du in der Regel ohne. Es geschieht sehr langsam und mit Gefühl für dein Tempo, und du kannst jederzeit sagen, dass du es anders möchtest. Bei Sanctuary of Touch bleibt an, was du anbehalten möchtest.
- Wie du liegst und dich bewegst, bestimmst du. Es gibt keine richtige Haltung und keine, die du einnehmen müsstest. Dein Körper darf mitgestalten.
- Wenn ich Unsicherheit wahrnehme, frage ich nach. Ich lese keine Gedanken und tue auch nicht so. Wenn ich Anspannung, Rückzug oder ein Zögern bemerke, frage ich dich, statt es zu deuten.
- Alles bleibt zwischen uns. Was du mir anvertraust, trage ich nicht nach aussen.
- Vertrauen geht in beide Richtungen. Wenn es sich für einen von uns nicht stimmig anfühlt, sagen wir das offen, und jeder von uns darf absagen. Und weil es hier um Körper und Nähe geht: ab 18 Jahren.
Meine Erfahrung und meine Grenze
Wenn Berührung
etwas Tieferes berührt
Berührung kann manchmal an Orte führen, an denen etwas lange gewartet hat: alte Trauer, Angst, Scham oder eine Erinnerung, die der Körper bewahrt hat. Wenn während einer Session solche Gefühle oder Reaktionen auftauchen, bedeutet das nicht, dass etwas falsch läuft. Es kann ein Zeichen dafür sein, dass dein Körper etwas wahrnimmt, das bisher wenig Raum bekommen hat.
In solchen Momenten werde ich langsamer, nicht schneller. Ich frage nach, statt zu deuten, und orientiere mich an deinem Erleben, deinen Grenzen und deinem Tempo. Ich dränge nichts und arbeite nicht darauf hin, dass du frühere Erfahrungen erneut durchleben musst.
Was ich anbiete, ist ein achtsamer, sicherer Raum, in dem du im gegenwärtigen Moment eine neue Erfahrung von Selbstbestimmung, Respekt, Langsamkeit und bewusster Verbindung machen kannst. Du entscheidest jederzeit, was für dich stimmig ist und was nicht.
Wenn nach einer Session noch etwas nachwirkt oder offenbleibt, können wir gemeinsam besprechen, was du im Anschluss brauchst. Je nach Situation kann das ein Nachgespräch, eine unterstützende Orientierung oder die Empfehlung einer geeigneten therapeutischen Fachperson sein.
Ich bringe rund sechs Jahre Erfahrung in der körperorientierten Begleitung von Menschen in sensiblen persönlichen Prozessen mit. Dazu kommen die intensive Auseinandersetzung mit meiner eigenen Geschichte sowie eine laufende fachliche Supervision, in der ich meine Arbeit regelmässig mit einer erfahrenen Fachperson durchgehe.
Gleichzeitig ist mir eine klare Grenze wichtig: Ich arbeite körperorientiert und prozessbegleitend, nicht therapeutisch. Ich bin kein Trauma- oder Psychotherapeut und verfüge über keine Ausbildung in Traumatherapie. Meine Begleitung ersetzt keine psychotherapeutische, psychiatrische oder medizinische Behandlung.
Wenn ich wahrnehme, dass ein Thema eine fachlich spezialisierte Begleitung benötigt, spreche ich das ehrlich und transparent an. Ich versuche nicht, etwas zu übernehmen, das ausserhalb meiner Erfahrung oder Verantwortung liegt. Mir ist wichtig, dass du die Form der Unterstützung erhältst, die deiner Situation wirklich entspricht.
Je nach Angebot
Nicht überall gilt dasselbe
Die Zusagen oben gelten für alles, was ich anbiete. Was an Berührung vorkommen kann, unterscheidet sich jedoch:
- Tantramassage. Der ganze Körper kann einbezogen werden, auch der Intimbereich, bei Frauen als Yoni-Massage, bei Männern als Lingam-Massage. Was dazugehört, besprechen wir vorher.
- Sanctuary of Touch. Auf deinen Wunsch können Brüste und Herzraum achtsam einbezogen werden, ebenso äussere Berührung der Yoni. Eine innere Yoni-Massage gehört ausdrücklich nicht dazu, also keine gezielte Arbeit mit der sexuellen Energie. Der Schwerpunkt liegt auf Halten, Erdung und Langsamkeit.
- Tantra-Coaching. Gespräch und Körperarbeit. Wenn Berührung Teil sein soll, wird sie vorher vereinbart.
- Yoga. Eine Gruppenstunde. Manchmal unterstütze ich eine Pose mit den Händen. Sag mir vor der Stunde, wenn du das nicht möchtest.
Worauf ich mich verpflichte
Nicht nur gemeint,
sondern aufgeschrieben
Diese Grundsätze habe ich als Leitender unterschrieben, bevor ich mich selbständig gemacht habe. Sie gelten unverändert weiter, nicht weil ein Verband es verlangt, sondern weil ohne sie nichts von dem möglich wäre, wofür Menschen zu mir kommen.
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Achtsamkeit und Respekt
Ich begegne dir mit Achtung, Empathie und Wertschätzung, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientierung, Überzeugung oder Hintergrund. Wenn ich Unsicherheit, Rückzug oder Anspannung wahrnehme, halte ich inne und frage nach. Ich verlasse mich nicht darauf, dass ich unausgesprochene Signale richtig deute.
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Freiwilligkeit und Zustimmung
Jede Berührung und jede Nähe geschieht auf Grundlage deiner klaren, informierten und freiwilligen Zustimmung. Diese Zustimmung wird nicht einmal am Anfang eingeholt und gilt dann für alles. Sie bleibt während der ganzen Begegnung beweglich, und du kannst sie jederzeit zurückziehen, ohne Begründung.
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Umgang mit Nähe und Verantwortung
Ich bin mir bewusst, dass ich in dieser Begegnung die Verantwortung für den Rahmen trage. Ich nutze diese Rolle niemals aus, weder für eigene Vorteile noch für Druck oder emotionale Beeinflussung.
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Professionelle Distanz
Ich gehe keine romantischen oder sexuellen Beziehungen mit Menschen ein, die ich begleite. Das gilt während der Begleitung und es endet nicht mit der letzten Session. Wer sich mir anvertraut, muss sich darauf verlassen können, dass ich kein eigenes Interesse mitbringe.
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Vertraulichkeit
Alles, was du mir anvertraust, bleibt zwischen uns. Nichts aus unserer gemeinsamen Zeit wird nach aussen getragen.
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Selbstreflexion und Anlaufstelle
Ich übernehme Verantwortung für mein Verhalten und reflektiere es regelmässig. Bei Unsicherheiten oder Konflikten ziehe ich früh Menschen hinzu, denen ich vertraue.
Wenn etwas nicht stimmt
Du hast einen Weg,
auch an mir vorbei
Sollte dir in meiner Begleitung etwas begegnen, das sich falsch anfühlt, wünsche ich mir, dass du es ansprichst, bei mir, wenn du magst. Und wenn das nicht geht oder nicht reicht, gibt es eine Stelle ausserhalb, die unabhängig von mir ist:
Förderverein Tantra Massage Schweiz
anlaufstelle@foerderverein-tantramassage.ch
Dass diese Möglichkeit besteht, ist kein Misstrauensbeweis. Sie ist Teil dessen, was einen Raum sicher macht.
Noch Fragen?
Frag mich, bevor du kommst
Alles, was dich unsicher macht, darf vorher besprochen werden. Genau dafür ist das kostenlose Erstgespräch da.
Erstgespräch anfragenOder direkt: +41 78 712 01 83