Lieben heisst Leben

Sanctuary of Touch

Wer bin ich, wenn mich jemand sieht
und meine Grenzen wahrt?

Sanctuary of Touch ist eine langsame, stille Form der Körperarbeit, inspiriert von der Tantramassage. Halten, Erdung und Spüren, nach dem Gedanken: Weniger ist mehr.

Wenn Tantra für dich neu ist: Hier schreibe ich, was es für mich bedeutet.

Was es ist

Ankommen und sonst nichts

Es geht nicht darum, möglichst viel zu erleben oder irgendwohin zu gelangen. Es geht darum, anzukommen und wahrzunehmen, was gerade da ist.

Nicht die sexuelle Energie steht im Zentrum, sondern die Frage, ob dein Körper überhaupt wieder Vertrauen in Berührung fassen kann. Und in die Begegnung mit dem Männlichen.

Der ganze Rahmen ist darauf ausgerichtet, dass du dich sicher genug fühlst, um dich zu spüren.

Du musst dafür nichts leisten und nichts erreichen. Vielleicht willst du endlich einmal loslassen, deine Bedürfnisse und deine Grenzen wieder deutlicher fühlen, oder herausfinden, wie es ist, dich einer männlichen Präsenz anzuvertrauen, ohne dich dabei selbst zu verlieren.

Wer bin ich, in der Begegnung mit einem Mann, der mich sieht, spürt, wahrnimmt und meine Grenzen wahrt?

Diese Frage lebt hier. Denn über eine gesunde Männlichkeit kann ein Weg zurück zu deiner eigenen Weiblichkeit führen.

Meine Haltung

Du gibst die Richtung,
ich den Halt

Ich begegne dir als Mann mit Präsenz, Aufmerksamkeit und Klarheit. Dabei nehme ich mich immer wieder zurück und höre genau hin: auf deinen Körper, deinen Atem, deine Grenzen und auf das, was sich im Moment zeigen möchte.

Wenn es hilfreich ist, sprechen wir auch während der Session miteinander. Du musst nicht erraten, was richtig ist, und ich gehe nicht davon aus, dass ich weiss, was du brauchst.

Es geht auch um das Zusammenspiel von männlicher und weiblicher Qualität. Ich öffne einen Raum und halte ihn. Darin bestimmst du den Rhythmus, die Nähe und die Berührung. Was sich zeigt, gehört dir und ich bin mit dir da.

Was einbezogen wird

Nichts geschieht,
worüber wir nicht gesprochen haben

Du entscheidest, was Teil dieser Begegnung ist. Bevor wir beginnen, nehmen wir uns Zeit dafür, so lange es braucht. Diese Fragen stehen im Raum und alles, was bei dir dazukommt:

  • Was hilft dir, dich sicher und wohl zu fühlen?
  • Wo und wie möchtest du berührt werden, und wo nicht?
  • Was möchtest du anbehalten?
  • Gibt es etwas über deine Bedürfnisse oder Grenzen, das du mir sagen möchtest?

Das gilt immer

Du darfst jederzeit umentscheiden, auch über das, was du vorher gesagt hast. Wie sich etwas anfühlt, zeigt sich erst im Moment und kann sich wandeln.

Ein Nein, ein Zögern, ein verändertes Bedürfnis: alles davon zählt. Die Berührung darf sich ändern, eine Pause ist möglich, und wir dürfen es auch gut sein lassen. Und wenn ich spüre, dass du dich anspannst oder zurückziehst, halte ich inne und frage dich, statt zu vermuten, was da ist.

Der ganze Körper darf mit einbezogen werden. Dabei wird kein Bereich herausgehoben. Jeder bekommt dieselbe Beachtung, dieselbe Sorgfalt und denselben Respekt. Auf deinen Wunsch gehören Brust und Herzraum dazu, ebenso eine äussere Berührung der Yoni. Nichts davon ist gesetzt, denn wir sprechen vorher darüber.

Yoni
Steht im Sanskrit für den weiblichen Intimbereich oder Schossraum, genauer für die Vulva, Vagina und Gebärmutter. Das Wort trägt zugleich die Bedeutung von Ursprung und Quelle.

Was hier bewusst nicht stattfindet, ist eine innere Yoni-Massage. Das Vertrauen dafür wächst erst mit der Zeit. Damit du es weisst: Zwischen uns gibt es keinen sexuellen Kontakt. In einer professionellen Begleitung hat er keinen Platz, unabhängig davon, was im Moment entsteht. Erst diese Klarheit macht es möglich, dass du dich einlässt.

Bekleidung

Was wir anbehalten

Wir beginnen beide bekleidet, mit einem Lungi, einem leichten Wickeltuch. Deiner ist in der Regel am Hals gebunden und bedeckt deinen Oberkörper und deine Hüften. Meinen trage ich um die Hüften, darunter eine Unterhose, die ich anbehalte.

Du kannst Unterwäsche anbehalten, zugedeckt bleiben mit dem Lungi über dir, ihn ablegen oder ganz unbekleidet sein. Ich begegne dir ohne Erwartung. Spür in Ruhe, was für dich stimmt.

Bei der Tantramassage begegnen wir uns beide unbekleidet, das ist dort eingeladen. Bei Sanctuary of Touch bleibe ich bedeckt, damit du dich sicher fühlen kannst.

Was dich erwartet

Tiefe Berührung

Ein wichtiger Teil dieser Begegnung ist das Gehaltensein. Manchmal durch Berührung, manchmal durch Atem, manchmal einfach durch die Präsenz eines Menschen, der da ist, ohne etwas von dir zu wollen.

Selbst wenn bestimmte Elemente wie das Erden, Halten, Atmen, sanftes Wiegen und langsames Berühren Orientierung geben, entsteht die Begegnung aus dem Moment.

Das Herz ist für mich das Zentrum. Immer wieder führt die Aufmerksamkeit dorthin zurück. Über Atem, Präsenz und bewusstes Berühren darf dort entstehen, was sich zeigen möchte.

Es geht um Langsamkeit, um Vertrauen und um das Wahrnehmen des eigenen Körpers. Du kannst dich bewegen, innehalten, deine Position verändern, tönen oder still sein. Dein Körper darf mitgestalten.

Nähe und Grenze

Bei dir selbst daheim

Vielleicht hast du erlebt, dass deine Grenzen in Begegnungen mit Männern nicht wahrgenommen wurden. Oder dass du sie aus Angst vor Ablehnung selbst überschritten hast. Vielleicht kennst du aber auch einfach die Sehnsucht danach, einmal nichts leisten, nichts geben und nichts darstellen zu müssen.

Hier kannst du erkunden, wie es ist, einem Mann zu begegnen und ganz bei dir zu bleiben. Deine Grenzen wahrzunehmen, sie auszusprechen, sie zu verändern und zu erleben, dass ich sie wahre.

Sinnlichkeit entsteht hier aus deiner Verbindung zu dir selbst und aus dem, was du wahrnimmst. Mehr braucht es nicht.

Intimität darf dazukommen, ohne dass daraus etwas entstehen muss. Vielleicht heisst sie hier vor allem: einfach für dich und mit dir zu sein, anzunehmen und zu geniessen, was gerade da ist.

Bei mir bist du willkommen mit allem, was du bist und was du fühlst.

Meine Einladung

Zurück zur Einfachheit

Ich lade dich ein, dich neu zu erfahren. Nicht damit etwas Bestimmtes geschieht. Sondern um dich zu spüren. Um loszulassen. Um zu empfangen. Um zu entdecken, wie sich ein tantrischer Raum und eine gesunde Männlichkeit für dich überhaupt anfühlen. Und vielleicht mehr von dem wahrzunehmen, was bereits in dir lebt.

Versprechen kann ich davon nichts. Was sich zeigt, lässt sich nicht vorwegnehmen: leise oder lebendig, leicht oder sinnlich. Manchmal bist du tief berührt, manchmal ist es zwei Stunden lang einfach nur Ruhe. Auch das ist genug.

Und ich erkenne immer mehr, dass es zurück in die Einfachheit gehen kann.

Namaste

Namaste
Sanskrit, wörtlich: Ich verneige mich vor dir. Ein Gruss, der den anderen achtet. In der yogischen und tantrischen Welt wird er oft so weitergegeben: Das Göttliche in mir grüsst das Göttliche in dir.

Menschen haben aufgeschrieben, wie meine Körperarbeit für sie war, in voller Länge. Ihre Berichte lesen. Und vielleicht willst du wissen, wer dir da gegenübersteht: Über mich und meinen Weg.

Wenn dich die Arbeit mit der sexuellen Energie und dem ganzen Körper anspricht, ist die Tantramassage die stimmigere Form. Nicht weiter, nur anders. Und wenn dich beschäftigt, wie ich mit dem umgehe, was dabei hochkommen kann: Darüber schreibe ich auf Sicherer Raum.

Rahmen

Dauer, Preis und für wen

Für wen
Frauen. Männer und Paare auf Anfrage
Preis
CHF 290 2 Std. gesamt, davon 30 Min. Vor- und Nachgespräch Bar oder mit Twint, jeweils vor Ort.
Ort
Guggernellweidli 1, 6110 Wolhusen Weitere Orte kommen dazu, auf Anfrage auch auswärts.

Diese Seite spricht dich als Frau an, weil dieses Angebot auf die Erfahrung von Frauen zugeschnitten ist. Männer und Paare begleite ich nach einem vorherigen Gespräch darüber, worum es dir dabei geht. Schreib mir einfach, dann klären wir das in Ruhe.

Bevor wir uns begegnen, sprechen wir. Was hier gilt und was nicht, steht offen auf der Seite Sicherer Raum.

Meine Arbeit ist eine körper- und erfahrungsorientierte Begleitung. Sie ersetzt keine medizinische, psychotherapeutische oder traumatherapeutische Behandlung. Ich gebe kein Heilversprechen.

Der erste Schritt

Lass uns 15 Minuten sprechen

Kostenlos und unverbindlich, telefonisch oder per Video. Danach entscheidest du in Ruhe.

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